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Immobilienkredit

Montag, 29. Dezember 2008 | Autor: Dirk

Den Traum von der eigenen Immobilie können sich die meisten Menschen nur mit einem Kredit leisten. Da es nicht selten um Beträge von mehreren zehn- oder gar hunderttausend Euro geht, reichen die Ersparnisse nur bei den wenigsten Personen um den Kaufpreis aufzubringen. Daher werden in Deutschland die meisten Immobilienfinanzierungen zumindest teilweise mit Kredit finanziert. Dabei kommen verschiedene “Bausteine” zum Einsatz.


Bauherren und Immobilienkäufer, di zuvor einen Bausparvertrag bespart haben, nutzen die Vorteile eines günstigen Bauspardarlehens. Sie profitieren dabei von niedrigen Zinsen und einem hohen Tilgungsanteil. Durch die geringe Laufzeit, die ein Bauspardarlehen auszeichnet, ist der Kreditnehmer meist sehr schnell schuldenfrei.

Die klassische Form des Immobilienkredits ist das sogenannte Hypothekendarlehen. Häufig werden die beiden Begriffe auch synonym verwendet. Hypothekendarlehen sind häufig etwas teurer als Bauspardarlehen. Dafür muss zuvor kein Bausparvertrag abgeschlossen und bespart worden sein. Hypothekenkredite machen meist den größten Anteil an einer Immobilienfinanzierung aus und laufen meistens deutlich länger als 10 Jahre. Laufzeiten von 20 oder 30 Jahren sind dabei keine Seltenheit.

Die Kreditbeträge belaufen sich, je nach Finanzierungsvorhaben, oft auf mehr als 100.000 Euro. Die Zinsen sind zwar meist niedrig, allerdings ist der Tilgungsanteil an der monatlichen Kreditrate sehr gering. Er liegt oft nur bei ein oder zwei Prozent. Daher rühren auch die langen Laufzeiten der Hypothekendarlehen.

Zur Besicherung von Immobilienkrediten kommen in der Regel die Lohn- und Gehaltsansprüchen des Kreditnehmers zum Einsatz. Außerdem sind Bürgschaften durch die Eltern des Kreditnehmers oft eine Sicherheitsleistung. Die hauptsächliche und werthaltigste Sicherheit für die Immobilienfinanzierung ist aber die Immobilie selbst. Einige Banken beleihen Immobilien mit bis zu 100 Prozent. Dementsprechend kommt es immer wieder auch zu Immobilienfinanzierungen, bei denen kein Eigenkapital seitens der Bauherren und Immobilienkäufer in die Finanzierung eingebracht wird.

Einhundertprozentfinanzierungen gelten allerdings als sehr riskant und sollten daher nur von Personen genutzt werden, die mit einem festen Einkommen über die gesamte Kreditlaufzeit rechnen können. Außerdem sollte bedacht werden, dass die monatliche Belastung oft besonders hoch ist, da der nominale Kreditbetrag in der Regel dem Kaufpreis plus Nebenkosten entspricht.

Neuerdings werden auch gerne endfällige Darlehen und Fremdwährungskredite zur Immobilienfinanzierung genutzt. Diese Finanzierungen sind aber mit besonderen Risiken verbunden und sollten nur dann genutzt werden, wenn sich wirklich ein erheblicher Vorteil ergibt.

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Thema: Immobilienkredit

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Ein Kommentar

  1. [...] und Mieten. Hierbei sollte das monatliche Einkommen sowohl die monatlichen Ausgaben als auch die Baufinanzierung decken. Sollte die Bonitätsprüfung jedoch negativ ausfallen und das Einkommen die [...]

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